HOMÖOPATHIE – Voodoo in der Zivilisationsgesellschaft …

Endlich in der Kritik der aktuellen Gesundheitspolitik – die Homöopathie! Nach der SPD kann sich auch die CDU vorstellen, Globuli & Co. als Kassenleistung zu streichen. Das meldet u.a. die SZ heute …

http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1013554

Welche – teilweise mehr als kuriosen – Kreise die Homöopathie so zieht, kann auch sehr gut hier erkannt werden:

http://bit.ly/9UGhaF

Dieser Zivilisationsvoodoo kostet den mündigen Steruerzahler viel Geld für NICHTS – denn Homöopathie ist nichts weiter als die Wirkung des Placeboeffekts!

http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,705782,00.html

Wikipedia:
„Laut einer Umfrage aus dem Jahre 2009 hat jeder zweite Deutsche bereits Homöopathika gegen diverse Indikationen eingenommen und jeder Vierte ist überzeugter Anwender, wobei mehr als 80% der Befragten Homöopathika für Naturheilmittel oder Heilkräuterprodukte halten. Nur 17% der Befragten definierten Homöopathie über das Verdünnungs- oder Ähnlichkeitsprinzip.“

Es wird Zeit, dass die Politik hier einen großen Riegel vorschiebt, denn es kann und darf nicht sein, dass „Zivilisationsvoodoo“-Anhänger die gesetzliche Kassen für Ihr persönliches Hobby missbrauchen. Das sollen sie doch bitte(schön) selbst bezahlen!

Ein passender Cartoon zum Thema:

Homöopathie in der "Wirkung"

Quelle: http://imgs.xkcd.com/comics/dilution.png

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für HOMÖOPATHIE – Voodoo in der Zivilisationsgesellschaft …

Placebo & Wahn liegen nah beieinander …

[PwS0OW7TBUg]

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , | Kommentare deaktiviert für Placebo & Wahn liegen nah beieinander …

Schwierig wird’s nur dann, wen man an sich zweifelt …

Wer kennt das nicht: Wir stehen vor einem Problem und sehen in diesem Moment weder den Weg noch das Ziel, vor Augen nur das riesengroße Problem. Viele Menschen finden in solchen Situationen nur mit Hilfe Dritter wieder zur richtigen Motivation und auf den persönlichen Zielkurs.

Durch Selbstzweifel gestaltet sich jeder weitere Schritt wie mit Bleischuhen. Es wird immer schwerer den eigentlichen Kurs beizubehalten, da sich immer mehr Gedanken mit dem Scheitern beschäftigen. Zweifel sind der größte Feind des stabilen Zielkurses, denn wenn sich Zweifel eingeschlichen haben, dann ist es auch nur noch ein kleiner Schritt zu unüberlegten Affekthandlungen.

Zweifel kommen überwiegend dann vor, wenn wir nicht zu 100% hinter uns stehen. Gerade nach Entscheidungen ist der innere Zweifel am größten. Der Drang alles zu 100% korrekt machen zu wollen, ist hierbei die ausschlaggebende Kraft.

In Therapie und Coaching spielen daher Faktoren wie Selbstvertrauen, Selbstwert und innere Ruhe eine große Rolle auf dem Weg zur Veränderung. Wenn diese Selbstfaktoren (und einige mehr) persönlich richtig aufgebaut sind, ist es möglich auch größte Herausforderungen als solche anzusehen, positiv gestimmt anzugehen und locker zu bewältigen

Völlig gleichgültig ob im Business, privat oder Therapie – mit der von mir entwickelten und jeweils speziell auf den Patienten/Klienten angepassten Vorgehensweise werden diese Faktoren ausgebaut und stabilisiert – für das schnelle Erreichen Ihres Zieles.

Viele Grüße vom Chiemsee und den besten Wünschen für ein tolles Wochenende!
Euer
Rouven M. Siegler

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Schwierig wird’s nur dann, wen man an sich zweifelt …

An die Bundeskanzlerin …

Diesen offenen Brief sendete ARD-Korrespondent Stephan Ueberbach an die Bundeskanzlerin, wie diese die neuesten Sparpläne mit dem Kommentar : „Wir haben jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt“ vorstellte.

__________________________________________________________

Kommentar

Wer lebt denn hier über seine Verhältnisse?

Von Stephan Ueberbach, SWR, ARD-Hauptstadtstudio

Liebe Bundesregierung, sehr geehrte Frau Merkel,

wen meinen Sie eigentlich, wenn Sie sagen, wir hätten jahrelang über unsere Verhältnisse gelebt?

Ich jedenfalls habe das nämlich ganz sicher nicht getan. Ich gebe nur das Geld aus, das ich habe. Ich zahle Steuern, bin gesetzlich krankenversichert

und sorge privat für das Alter vor. Ich habe mich durch Ihre Abwrackprämie nicht dazu verlocken lassen, einen überflüssigen Neuwagen zu kaufen, ich bin kein Hotelier und kein Milchbauer. Und „Freibier für alle“ habe ich auch noch nie verlangt.

Wer war wirklich maßlos?

Meinen Sie vielleicht die Arbeitslosen und Hartz IV-Bezieher, bei denen jetzt gekürzt werden soll? Meinen Sie die Zeit- und Leiharbeiter, die nicht wissen, wie lange sie ihren Job noch haben? Oder meinen Sie die Normalverdiener, denen immer weniger netto vom brutto übrigbleibt? Haben die etwa alle „über ihre Verhältnisse“ gelebt?

Nein, maßlos waren und sind ganz andere: Zum Beispiel die Banken, die erst mit hochriskanten Geschäften Kasse machen, dann Milliarden in den Sand setzen, sich vom Steuerzahler retten lassen und nun einfach weiterzocken als ob nichts gewesen wäre.

Mehr Beispiele gefällig?

Zum Beispiel ein beleidigter Bundespräsident, der es sich leisten kann Knall auf Fall seinen Posten einfach hinzuwerfen – sein Gehalt läuft ja bis zum Lebensende weiter, Dienstwagen, Büro und Sekretärin inklusive.

Zum Beispiel die Politik, die unfassbare Schuldenberge aufhäuft und dann in Sonntagsreden über „Generationengerechtigkeit“ schwadroniert. Die von millionenteuren Stadtschlössern träumt und zulässt, dass es in Schulen und Kindergärten reinregnet. Die in guten Zeiten Geld verpulvert und in der Krise dann den Gürtel plötzlich enger schnallen will, aber immer nur bei den anderen und nie bei sich selbst.

Liebe Frau Bundeskanzlerin, nicht die Menschen, sondern der Staat hat dank Ihrer tätigen Mithilfe möglicherweise über seine Verhältnisse gelebt. Ganz sicher aber wird er unter seinen Möglichkeiten regiert.

Mit – verhältnismäßig – freundlichen Grüßen,

Ihr Stephan Ueberbach

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , | Kommentare deaktiviert für An die Bundeskanzlerin …

Unfassbar …

Fassungslos stehe ich manchen pauschalen Aussagen von einigen (Psycho-)Therapeuten zu ihren Patienten gegenüber :

„Ich sehe bei Ihnen keinen Handlungsbedarf“

Wer spürt mehr als der Patient selbst, dass ein Handlungsbedarf besteht? Was maßt sich der Therapeut gegenüber dem Patient mit dieser Aussage an? Ist es nicht so, dass einst der Patient mit seinem Anliegen im Vordergrund stand?

„Sie müssen den Job wechseln und sich eine Putzhilfe besorgen!“

Eine klare Ansage, aber ist es nicht der Patient, in dem die eigentliche Lösung schlummert? Hat der Therapeut das Recht, solche drastischen „Lösungswege“ vorzuschlagen? Ist es nicht so, dass der vor einem stehenden „Halbgott-in-weiß“ sich besser dadurch auszeichnen sollte, die besseren Fragen zu stellen um selbst die bessere Lösung zu finden?

Eine vorschnelle vermeintliche „Lösungsaussage“ des Therapeuten kann sich auch zum Nachteil des Patienten entwickeln – der Nocebo-Effekt (http://de.wikipedia.org/wiki/Nocebo-Effekt). Schnell dahin gesagtes mit langanhaltender Wirkung.

Seinen Sie versichert, dass Ihnen das bei mir nicht passiert, denn bei mir stehen Sie mit Ihrem Anliegen im Mittelpunkt. Ich nehme mir Zeit für Sie und Ihre Problemstellung, höre aufmerksam zu, mache mir Notizen und stelle zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Fragen.

Einfach gesagt:
Bei mir bekommen Sie nicht zu hören, dass Sie sich eine Putzhilfe beschaffen sollen!

Viele Grüße und ein schönes (heißes) Wochenende
Ihr
Rouven M. Siegler

Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , | Kommentare deaktiviert für Unfassbar …