Persönlichkeitsstörungen vs. Krankheitseinsicht – Beispiel „Narzisstische Persönlichkeitsstörung“

Die Narzisstische Persönlichkeitsstörung tritt oftmals zusammen mit einer Antisozialen Persönlichkeitsstörung auf und ist durch schwere zwischenmenschliche Probleme und Verhaltensmuster gekennzeichnet, die sich mit ihren Mustern von innerem Erleben und Verhalten deutlich von der Mehrheit der Bevölkerung abweichen. Diese Abweichungen zeigen sich im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und in den Beziehungen zu anderen. Die Muster sind stabil zeigen sich in verschiedenen Situationen. Nicht der Patient hat also hier den Leidensdruck, sondern überwiegend z.B. der Partner.

Kennzeichen dieser Persönlichkeitsstörung ist es, dass die Kommunikation bzw. die Interpretation von Äußerungen von anderen Personen einseitig (nach den typischen Schemata der Persönlichkeitsstörung) fehlgedeutet wird und so durch diese Störung geprägt bzw. gestört ist. Zumeist verfängt sich auch der Partner mehr und mehr in diesem Netz.

Da sich die (internen) Probleme immer mehr aufhäufen und alle anderen schuld sind – nur nicht der Betroffene selbst – greift nun wieder ein falsches Denkschema: „Warum soll man selbst in die Hand nehmen? Die Anderen sind ja schuld! Sollen die doch! Ist nicht mein Problem!“

 

Diese Persönlichkeitsstörung geht oftmals mit somatischen Störungen einher und kann in schweren Depressionen enden. Aufgrund der fehlenden Krankheitseinsicht kann diesen Personen zumeist nicht geholfen werden, solange eben diese Einsicht für die eigene Krankheit fehlt.

Wie soll man sich aber gegenüber solchen Menschen verhalten? Der einfachste Weg ist solchen Personen keinerlei Aufmerksamkeit zu schenken. Jede Reaktion Ihrerseits zieht Sie mit in diesen Teufelskreis. Lassen Sie sich nicht Ihrer Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit oder den Respekt nehmen! Leben Sie mit einem Lächeln im Gesicht und bauen Sie sich somit einen „Sicherheitswall“ auf.

Wichtigster Grundsatz: Bleiben Sie sich selbst treu!

In diesem Sinne: Lassen Sie es sich gut gehen, denn wir haben etwas was diese Menschen niemals in ihrem Leben erfahren werden:
Wir lieben und wir werden geliebt!

Viele Grüße und ein tolles Osterfest

Rouven M. Siegler

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Tina Bachmann – Gelungener Empfang in Schmiedeberg

Liebe Leserinnen und Leser,
am Montag bin ich von Bad Endorf spontan nach Schmiedeberg aufgebrochen, um Tina mit meinem spontanen Besuch zu überraschen. Anlass war der feierliche Empfang von Tina auf dem Platz an der Pyramide in Schmiedeberg. Tina wurde – wie es sich gehört – mit Jubelrufen von ca. 600 Gästen & Fans sowie der Sonne empfangen, die sich den Weg durch die Wolken gebahnt hatte. Viele Wegbegleiter sowie Prominenz aus Sport, Wirtschaft & Politik waren gekommen, um Tina zu ihrem Erfolgen bei der WM 2011 (Einzel SILBER, Staffel GOLD) zu gratulieren und viel Erfolg und Glück für die Zukunft zu wünschen.

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Eine besondere Überraschung war eine LKW-Ladung Schnee die auf dem Platz vor der Bühne zu einer Mini-Rennstrecke präpariert wurde. Cathleen Martini, die im Laufe der Gratulationen dazu gestoßen war, wurde mit einem Hörnerschlitten auf die Bahn geschickt und Tina musste mit Skiern ihre Runden drehen. Alles in allem ein rundum gelungener Empfang der Gemeinde Schmiedeberg – der weite Weg hat sich nicht nur deswegen gelohnt.

Ich möchte nicht vergessen auch meinen Dank für die gute Zusammenarbeit im persönlichen & sportlichen Umfeld von Tina bedanken. Das gesamte Umfeld (von der Familie Bachmann, über das Management durch Zastrow & Zastrow, Dresden (allen voran Sven Schirmer) bis hin zu den Trainern (von Ricco Groß [Bundestrainer], Engelbert Sklorz [Trainer Bundespolizei], Arne Kluge [Bundesstützpunkttrainer Altenberg] & viele mehr, die Tina begleiteten und begleiten) beweist durch eine offene und ehrliche Art des Austausches für eine Zusammenarbeit, die sich bewährt hat. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ein gelungenes Umfeld sorgt im Hintergrund für die notwendige Stabilität und trägt somit auch zu einem solchen Ergebnis bei. Ich bin stolz darauf ein Teil davon sein zu dürfen.

Tina – Dir nochmals auf diesem Weg alles Liebe & Gute und ein großes DANKESCHÖN für das Vertrauen, das Du mir entgegenbringst. Auf viele weitere Medaillen mehr …!

Viele Grüße

Rouven M. Siegler | innergaming.de

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Psychosomatiker fordern mehr Burn-out-Prävention

Essen – Wachsende Belastung im Beruf führt immer häufiger zu psychischen Erkrankungen sonst psychisch gesunder Menschen. Im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie fordern Psychosomatiker daher mehr Prävention. „Die Forschung zum Burnout zählt vor allem arbeitsorganisatorische Rahmenbedingungen zu den Risiken für die chronische Erschöpfung – und weniger individuelle Gründe, sagte der Kongresspräsident Wolfgang Senf aus Essen.

Zu den Auslösern von chronischem Stress gehörten hohes Arbeitsvolumen, Zeitdruck, geringe Gestaltungsspielräume und paralleles Arbeiten an mehreren Aufgaben. Auch ständige Erreichbarkeit führe dazu, dass Menschen nicht mehr abschalten könnten.

„Zur totalen Erschöpfung kommt es schließlich, wenn Menschen ihren arbeitsbedingten Ressourcen- und Energieverbrauch nicht mehr auffüllen können“, sagte Senf. Insbesondere sehr leistungsfähige und leistungsorientierte Beschäftigte seien von Burn-out betroffen.

„Gut zu sein, wird gewissermaßen zum Risiko: Wenn Sie Ihre Arbeit gut machen, bekommen Sie einfach noch ein Projekt dazu“, sagte er. Die Überlastung führe zu einer psychischen, körperlichen und geistigen Erschöpfung bei bisher psychisch Gesunden. „Burn-out ist deshalb keine psychiatrische Erkrankung“, betonte Senf.

© hil/aerzteblatt.de

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/45155/Psychosomatiker_fordern_mehr_Burn-out-Praevention.htm

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Sporthypnose im Biathlon

„Einerseits mache ich mit AVWF Mentaltraining, um mich auf die Wettkämpfe einzustimmen, andererseits arbeite ich mit einem Psychologen, der Hypnose-Training macht. Da hat er in der Vorbereitung auf Khanty auch viel mit meinem Bundespolizei-Trainer Engelbert Sklorz geredet, um mich genau auf das Schießen vorbereiten zu können. Diese beiden Wege haben mir viel geholfen, aber ich habe auch sonst ein super Umfeld, das mich immer unterstützt hat.“ (Tina Bachmann im Interview)

Erster WM-Start, erste Medaille:
Tina Bachmann sprang nach einer schwierigen Saison in Khanty sofort aufs Podest, mit der Staffel wurde sie zusätzlich Weltmeisterin.

Quelle: http://www.biathlon-online.de/news-89/4918-tina-bachmann-qhaette-nie-mit-diesen-medaillen-gerechnetq.html

Liebe Tina, von meiner Seite auch hier nochmals den größten Respekt vor Deiner Leistung und herzlichen Glückwunsch zu Deinem Erfolg. Du hast es Dir redlich verdient!

Hier hat sich die offene und ehrliche Zusammenarbeit mit Engelbert Sklorz (Bundespolizeisportschule Bad Endorf) und Ricco Groß (Disziplin-Trainer) bewährt, denn nur in enger Zusammenarbeit kann die genaue Position des Sportlers so bestimmt werden, dass genau an den Stellen und Hebeln angesetzt werden kann, die dann letztendlich die Faktoren für den Erfolg sind.

Mentale Stärke entscheidet zumeist über Sieg oder Niederlage. Falscher Stress, Ängste, eigener & fremder Erwartungsdruck oder Störungen der Konzentration bremsen aus und stehen der Erreichung des Ziels oftmals im Weg.

Bei meiner Arbeit geht es nicht um die Vermittlung von „Pauschallösungen“ oder „Psychotricks“, sondern um die persönliche Herausarbeitung von individueller, emotionaler Stärke. Somit ist jeder Sportler in der Lage auch in belastenden Situationen sein Leistungsoptimum zu erreichen.

Als Peak Performance Coach habe ich speziell für einen Personenkreis mit hohen Anforderungen einen Coachingprozess entwickelt, der die eigenen Ressourcen auch in Hochleistungssituationen dauerhaft verfügbar hält.

Gezieltes & lösungsorientiertes sportpsychologisches Coaching schafft die Basis, dass auch im Wettkampf alles passt!

Ziel ist es an den Stärken zu arbeiten, um Leistungsblockaden abzubauen. Dies hilft auf die eigenen Ressourcen zugreifen zu können und letztendlich erfolgreich zu sein. Mit Hilfe einer optimierten unterbewussten Einstellung und einem gelungenen EQ-Management wird die „optimale Tagesform“ zum Standard und unterbewusst quasi schon vorprogrammiert. Sporthypnose hilft die optimierte unterbewusste Einstellung noch um ein vielfaches mehr zu verfestigen und zu verinnerlichen. Dies dient auch dem sagenumwobenen Flow-Prozess.

Mentales Training ist keine Schwäche

Die Inanspruchnahme eines „Sportmentaltrainings“ stellt keinerlei Schwäche dar, sondern zeichnet den Sportler in seiner Selbstverantwortung aus, mit der er persönlich & eigenständig etwas für seine Gesamtleistung unternimmt!

Der Erfolg gehört immer dem Sportler selbst, den er ist es, der mit seinen Ressourcen zu seinem Erfolg kommt!

Der Dank geht an dieser Stelle nicht nur an Ricco Groß, der sich die Zeit für ein intensives Gespräch genommen hat, sondern auch an alle Trainer und Leiter der Bundespolizeisportschule Bad Endorf, die mit Ihrer offenen, freundlichen und ehrlichen Art sehr dazu beitragen, dass eine gelungene Zusammenarbeit in verschiedensten Disziplinen funktioniert. Ein Netzwerk vom Management bis hin zu den verschiedensten Trainern – freundschaftliche Zusammenarbeit, die nicht nur funktioniert, sondern letztendlich auch zum Erfolg führt!

Viele Grüße
Rouven M. Siegler

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Coaching für Höchstleistungen im Beruf …

Liebe  Lerserinnen und Leser,

das man es im Beruf mit der richtigen Zielführung weit bringen kann, zeigt mir mitunter ein Ergebnis eines Workshops, der im Mai 2010 für Führungskräfte der ERGO-Gruppe stattgefunden hat. Ein Mitarbeiter hat nun die Lorbeeren seines Einsatzes geerntet und einen Porsche Panamera 4S dafür erhalten. Dies sind die Auswirkungen, wenn gesteckte Ziele mit Gelassenheit, innerer Ruhe, offener Einstellung und speziell dem Blick auf die eigene Leistung konsequent verfolgt werden. Lieber Leo, viel Erfolg weiterhin und viel Spaß mit Deinem Porsche Panamera 4S!

Das Video dazu sehen Sie hier: http://linkshrink.de/23116/

Wahre Worte dazu auch von Ralf Gabler, einem Freund und Kollegen:

In der Welt des Sports ist ein Coach völlig normal und er gehört zur üblichen Stammmannschaft bei der Betreuung eines Spitzensportlers. Wer täglich Höchstleistungen im Beruf erbringen muss, ist in vielen Fällen einer wesentlich höheren Belastung ausgesetzt, als der Sportler. Der Coach im Beruf ist aber in Deutschland noch sehr selten anzutreffen. Sicher gibt es hier und da einmal Seminare, es gibt auch Führungscoachings an zwei oder drei Tagen im Jahr oder auch den Besuch eines Personaltrainers für zwei Stunden im Monat.

Führungskräfte in Spitzenpositionen sollten aber dem Coaching in ihrem Alltag einen festen Platz geben, damit sie nicht in wenigen Jahren „verbrannt“ sind.  Ein Coach sorgt bei der Stressbewältigung im Tagesgeschäft für die Erhaltung der Höchstleistung auf Dauer sorgen, das Führungsverhalten positiv verändern und letztlich auch bei Problemen im privaten Bereich helfend zur Seite stehen. Ein gutes Coaching beginnt mit übungen zur Stressbewältigung und geht über Selbstfindungsprozesse und Mentaltraining bis hin zu verschiedenen Techniken in der Hypnose.

Quelle:http://sporthypnose.info/2011/03/coaching-fur-hochstleistungen-im-beruf

 

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